Wie man Piraterie in Profit umwandeln kann (Part I)

5. Januar 2011

Goodbye 2010, welcome 2011.

Ob alles bleibt wie es ist oder am Ende anders sein wird? Wir werden sehen. Zur Jahreseröffnung gibt es hier erst einmal eine kleine Serie von Eindrücken, Beobachtungen und Ideen zum Thema piracy und profit. Fangen wir mit der Musikindustrie an.

Ich habe im letzten Jahr so wenig Musik wie noch nie gekauft. Klar, werden die Abmahnanwaltskanzleien dieser Erde jetzt laut rufen, der Schweinehund hat raubritterkopiert ohne Ende, nehmt ihn fest, saugt ihn aus! Aber das stimmt nicht. Nachdem ich im Dezember 2009 eine dieser unfreundlichen Abmahnungen erhalten habe, ist mir die Freude an der Musik vergangen. Schlagartig hatte ich keinen Bock mehr, mich über das tüdelüdige Radiogedudel hinaus mit Musik zu beschäftigen. Und das, obwohl ich bis dahin Bein auf Stein behauptet hätte, ohne Musik nicht leben zu können. Vielen Dank, Herr Abmahnanwalt.

Lediglich ein paar kostenlose Angebote verschiedener Netlabel konnten mich reizen, einfach herunterladen, ohne schlechtes Gewissen ausprobieren und wenn man es nicht mehr hören kann, löscht man es, ohne Geld verschenkt zu haben. Und ich habe gespendet. Zum ersten Mal in meinem Leben. Ich glaube sogar, dass ich genauso viel Geld, wie ich 2009 für Musik ausgegeben habe, an freie Künstler und Organisationen gespendet habe. Ich kaufe also kaum noch Musik in einschlägigen Downloadläden, geschweige denn den supergeilen Megabilligentertainmentsupermärkten, sondern gebe vielen anderen mein sauer verdientes Geld, das ich übrigens immer noch bereit bin, für Kulturprodukte auszugeben.  Nur die gierige Musikindustrie bekommt davon nichts mehr ab.

Und da frage ich Sie doch: Ist es das was Sie wollen?
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