Neutralität

10. Mai 2010

Im Zivilprozess ist – wie sonst auch bei Gericht – vor allem wichtig, dass man das Gesetz kennt und es richtig anwendet. Und dass man sich nicht von persönlichen Vorlieben oder Interessen leiten lässt, sondern stets neutral bleibt.

Ein interessantes, aufschlussreiches, aber nicht übermäßig überraschendes Interview mit dem Pressesprecher des Landgerichts Köln. Dem informierten Leser dürfte es noch einmal verdeutlichen, wie schwer die Problematik des Urheberrechts, insbesondere in der Form des Abmahnwahns, wiegt. Wenn Vorsitzende Richter zum Thema Störerhaftung ratschlagen, man möge doch die Hände vom illegalen Dateitausch im Internet lassen, muss man zum Himmel beten, dass man diesem eher nicht im Gerichtssaal gegenüber stehen muss, weil einem unvernünftiger Mitbewohner die Pflichten des Anschlusssinhabers am Allerwertesten vorbei gingen. Im Prinzip hätte er zum Thema Störerhaftung auch raten können: Finger weg vom Internetanschluss.

Man kann das Thema, wunderbarerweise, natürlich auch wie folgt analysieren und darstellen:

Die großartige Neutralität des römischen Rechts ist silbern. Manchmal schimmert sie uns sogar aus den Haaren eines Pressesprechers des LG Köln entgegen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: